BEMER-Decke fürs Pferd: Anwendung und Vorteile


Nach einem langen Ausritt fällt Ihnen auf, dass Ihr Pferd ungewöhnlich verspannt wirkt. Es bewegt sich steif, die Muskulatur am Rücken fühlt sich hart an, und beim Putzen zuckt es zusammen. So eine Situation kennen viele Pferdebesitzer – gerade nach anstrengenden Trainingstagen oder in der kalten Jahreszeit. Doch was tun, wenn Wärmedecken und Massage allein nicht ausreichen?

Genau hier kommt ein Hilfsmittel ins Spiel, das in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit in Reitställen bekommt: die Bemer Decke fürs Pferd. Vielleicht haben Sie den Begriff schon mal gehört. Vielleicht hat eine Stallkollegin davon geschwärmt. Oder Ihr Tierarzt hat physikalische Therapie empfohlen. Ganz gleich, was der Auslöser war – dieser Artikel erklärt Ihnen Schritt für Schritt, was dahintersteckt. Ohne kompliziertes Fachchinesisch, versprochen.

Wenn Sie die Wirkung selbst testen möchten, können Sie Geräte oft zunächst zur Probe mieten. Eine praktische Möglichkeit ist es, eine Bemer Decke Pferd zeitlich begrenzt in den Stall zu holen, um die Reaktion Ihres Pferdes in Ruhe zu beobachten. So vermeiden Sie hohe Anfangsinvestitionen und gewinnen Erfahrung mit der Anwendung, bevor Sie eine Kaufentscheidung treffen. Eine Mietphase von mehreren Wochen zeigt meist deutlich, ob die Therapie für Ihr Pferd sinnvoll ist.

Im Folgenden erfahren Sie, wie eine Bemer Decke funktioniert, welche Vorteile sie Ihrem Pferd bringen kann und worauf Sie bei der Anwendung achten sollten. Dabei schauen wir uns auch an, wann der Einsatz sinnvoll ist und welche typischen Fehler Anfänger vermeiden können.

Was genau ist eine Bemer Decke fürs Pferd?

Stellen Sie sich vor, Ihr Gartenschlauch hat einen Knick. Das Wasser fließt nur noch tröpfchenweise. Genau so ähnlich kann man sich vorstellen, was im Körper passiert, wenn die kleinsten Blutgefäße – die sogenannten Kapillaren – nicht richtig durchblutet werden. Die Zellen bekommen zu wenig Sauerstoff und Nährstoffe. Abfallprodukte werden schlechter abtransportiert. Das Ergebnis: Verspannungen, langsamere Heilung und ein Pferd, das sich unwohl fühlt.

Eine Bemer Decke ist eine spezielle Therapiedecke, die mithilfe von pulsierenden elektromagnetischen Feldern arbeitet. Der Fachbegriff dafür lautet PEMF-Therapie (Pulsed Electromagnetic Field Therapy). Klingt erstmal kompliziert, ist aber im Grunde simpel: Schwache elektromagnetische Signale regen die Durchblutung in den kleinsten Gefäßen an. Dieser Vorgang heißt Mikrozirkulation.

Und genau das ist der Kern der Sache. Die Bemer Decke fürs Pferd zielt darauf ab, diese Mikrozirkulation gezielt zu verbessern. Dadurch werden Muskeln besser versorgt, Regeneration beschleunigt und das allgemeine Wohlbefinden gesteigert.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Bemer Decke nutzt pulsierende elektromagnetische Felder (PEMF).
  • Sie verbessert die Mikrozirkulation – also die Durchblutung der kleinsten Blutgefäße.
  • Ziel ist bessere Nährstoffversorgung, schnellere Regeneration und mehr Wohlbefinden fürs Pferd.
  • Die Anwendung ist nicht-invasiv, also schmerzfrei und ohne Eingriff in den Körper.

Mikrozirkulation: Der unsichtbare Motor der Pferdegesundheit

Bevor wir tiefer in die Anwendung einsteigen, lohnt sich ein kurzer Blick auf die Mikrozirkulation. Denn ohne dieses Verständnis bleibt die Wirkung der Bemer Decke ein Rätsel.

Rund 74 Prozent des gesamten Blutkreislaufs spielen sich in den kleinsten Gefäßen ab. Das sind nicht die großen Arterien oder Venen, die man bei einer Blutabnahme sieht. Sondern haarfeine Kapillaren, dünner als ein menschliches Haar. In diesen winzigen Bahnen findet der eigentliche Austausch statt: Sauerstoff rein, Kohlendioxid raus. Nährstoffe rein, Stoffwechselabfälle raus.

Bei Pferden, die viel leisten – sei es im Sport, bei der täglichen Arbeit oder auch einfach durch Alterserscheinungen – kann diese Mikrozirkulation gestört sein. Die Folgen sind vielfältig: Muskelverhärtungen, verlangsamte Wundheilung, Gelenkprobleme oder allgemeine Steifheit. Man sieht dem Pferd oft nicht direkt an, dass hier etwas im Argen liegt. Aber man spürt es an seinem Verhalten und seiner Bewegung.

Genau an dieser Stelle setzt die Bemer Decke an. Sie sendet sanfte elektromagnetische Impulse durch das Gewebe und regt die Gefäßwände der Kapillaren dazu an, sich rhythmisch zusammenzuziehen und wieder zu entspannen. Fachleute nennen das Vasomotion. Durch diese natürliche Pumpbewegung verbessert sich der Blutfluss – ganz ohne Medikamente.

Die zentralen Eigenschaften der Bemer Pferdedecke

Förderung der Durchblutung

Das offensichtlichste Merkmal ist die Verbesserung der Durchblutung. Und zwar nicht irgendwo, sondern genau dort, wo es am meisten zählt: in den kleinsten Gefäßen der Muskulatur und des Bindegewebes. Stellen Sie sich das wie eine Fußbodenheizung vor. Sie erwärmt nicht einen einzelnen Punkt im Raum, sondern verteilt die Wärme gleichmäßig über die gesamte Fläche. Ähnlich wirkt die Bemer Decke – sie erreicht großflächig die tiefer liegenden Gewebeschichten.

In der Praxis erkennen viele Pferdebesitzer die verbesserte Durchblutung daran, dass sich ihr Pferd nach der Anwendung lockerer bewegt. Manche Tiere senken den Kopf, kauen ab oder gähnen – typische Zeichen für Entspannung.

Unterstützung bei der Regeneration

Nach intensivem Training braucht der Körper Zeit, um sich zu erholen. Das gilt für Menschen genauso wie für Pferde. The Bemer Decke kann diesen Erholungsprozess unterstützen, indem sie den Abtransport von Stoffwechselprodukten wie Laktat beschleunigt. Laktat entsteht bei Muskelarbeit und ist mitverantwortlich für das Gefühl von Muskelkater oder Schwere.

Besonders nach Turnieren, langen Geländeritten oder intensiven Trainingseinheiten setzen viele Reiter die Therapiedecke ein. Das Ziel: Dem Pferd schneller wieder zu einem guten Körpergefühl verhelfen. Manche Therapeuten empfehlen die Anwendung auch vor dem Training, um die Muskulatur aufzuwärmen und geschmeidiger zu machen.

Ganzheitliche Wirkung auf den Bewegungsapparat

Eine Bemer Decke fürs Pferd deckt in der Regel große Bereiche des Rückens und der Kruppe ab. Das bedeutet, sie wirkt nicht nur punktuell auf einen einzelnen Muskel, sondern beeinflusst den gesamten Bewegungsapparat positiv. Sehnen, Bänder, Faszien – all diese Strukturen profitieren von einer besseren Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen.

Gerade bei älteren Pferden oder Tieren mit chronischen Beschwerden wie Arthrose kann das einen spürbaren Unterschied machen. Natürlich ersetzt die Decke keinen Tierarzt. Aber als ergänzende Maßnahme innerhalb eines durchdachten Therapiekonzepts hat sie durchaus ihren Platz verdient.

Stressreduktion und Wohlbefinden

Ein Aspekt, der gern übersehen wird: Die Bemer Decke kann auch auf das Nervensystem wirken. Viele Pferde zeigen während der Anwendung deutliche Entspannungszeichen. Halbgeschlossene Augen, hängende Unterlippe, tiefes Durchatmen. Diese Reaktionen deuten darauf hin, dass der Parasympathikus aktiviert wird – also der Teil des Nervensystems, der für Ruhe und Erholung zuständig ist.

Für nervöse oder gestresste Pferde kann das ein echter Gewinn sein. Etwa nach einem Stallwechsel, nach dem Transport zum Turnier oder in unruhigen Phasen wie dem Fellwechsel.

Kurz zusammengefasst – die vier Kernwirkungen:

  • Bessere Durchblutung der Mikrogefäße
  • Schnellere Regeneration nach Belastung
  • Ganzheitliche Unterstützung des Bewegungsapparats
  • Förderung von Entspannung und Stressabbau

Wie hängt die Bemer Decke mit anderen Therapieformen zusammen?

Kein Therapiemittel existiert im luftleeren Raum. Die Bemer Decke fürs Pferd lässt sich hervorragend in ein ganzheitliches Gesundheitskonzept einbetten. Dabei ergänzt sie andere Methoden, statt sie zu ersetzen.

Magnetfeldtherapie und PEMF im größeren Kontext

Die Bemer Decke gehört zur Familie der Magnetfeldtherapie-Geräte. Allerdings unterscheidet sie sich von vielen herkömmlichen Magnetfeldmatten durch ihr speziell entwickeltes Signalmuster. Nicht jedes elektromagnetische Signal wirkt gleich. Die Frequenz, die Intensität und das Muster der Impulse entscheiden darüber, wie der Körper reagiert. Die Bemer-Technologie nutzt ein patentiertes Signal, das gezielt auf die Vasomotion der Mikrogefäße abgestimmt ist.

Wenn Sie sich also fragen, ob jede Magnetfelddecke dasselbe kann: Nein, tatsächlich nicht. Die Unterschiede liegen oft im Detail – und genau diese Details machen bei der therapeutischen Wirkung den Unterschied.

Kombination mit Physiotherapie und Osteopathie

Viele Pferdephysiotherapeuten und -osteopathen setzen die Bemer Decke ergänzend zu manuellen Behandlungen ein. Die Logik dahinter: Wenn die Durchblutung im Gewebe bereits angeregt ist, kann der Therapeut effektiver arbeiten. Verklebte Faszien lösen sich leichter, verspannte Muskeln sind zugänglicher.

In der Praxis sieht das oft so aus, dass das Pferd vor der eigentlichen Behandlung 10 bis 15 Minuten die Bemer Decke trägt. Danach folgt die manuelle Therapie. Und nach der Behandlung kommt die Decke noch einmal zum Einsatz, um die Regeneration zu unterstützen. Ein simples Wenn-Dann-Prinzip: Wenn die Mikrozirkulation besser arbeitet, dann können therapeutische Maßnahmen tiefer wirken.

Ergänzung zu Schallwellentherapie und Inhalation

Neben der Magnetfeldtherapie gibt es weitere physikalische Verfahren, die in der Pferdegesundheit an Bedeutung gewinnen. Schallwellengeräte etwa arbeiten mit akustischen Schwingungen, die tiefes Gewebe erreichen. Inhalationssysteme wiederum unterstützen Pferde mit Atemwegsproblemen. All diese Methoden verfolgen ein gemeinsames Ziel: den Körper des Pferdes bei seiner natürlichen Heilung zu unterstützen – ohne invasive Eingriffe.

Im Rahmen unserer Recherchen für guide-nord-pas-calais.com sind wir dabei auf Zentaur Wellness gestoßen. Dieses Unternehmen bietet nicht nur Bemer Decken zum Kauf und zur Miete an, sondern auch ein breites Sortiment an Therapiegeräten für Pferde. Besonders praktisch fanden wir die Möglichkeit, Geräte zunächst zu mieten, bevor man sich für einen Kauf entscheidet. So lässt sich ohne großes finanzielles Risiko testen, ob die Therapieform zum eigenen Pferd passt.

Anwendung der Bemer Decke – Schritt für Schritt erklärt

Jetzt wird es praktisch. Wie legen Sie die Bemer Decke richtig an? Und wie oft sollte sie zum Einsatz kommen? Hier eine Anleitung, die auch ohne Vorkenntnisse funktioniert.

Vorbereitung

Bevor Sie die Decke auflegen, sollte Ihr Pferd sauber und trocken sein. Grober Schmutz oder nasses Fell können die Wirkung beeinträchtigen. Außerdem braucht Ihr Pferd einen ruhigen Ort. Ein Putzplatz oder die eigene Box eignet sich gut. Hektik und Unruhe sind kontraproduktiv – schließlich soll das Tier entspannen.

Anlegen der Decke

  1. Legen Sie die Bemer Decke gleichmäßig auf den Rücken Ihres Pferdes. Sie sollte vom Widerrist bis zur Kruppe reichen.
  2. Achten Sie darauf, dass die Decke plan aufliegt und keine Falten wirft. Falten können den Kontakt zum Körper unterbrechen.
  3. Verschließen Sie die Gurte, sodass die Decke sicher sitzt, aber nicht einengt. Ihr Pferd soll sich wohlfühlen.
  4. Schalten Sie das Steuergerät ein und wählen Sie das gewünschte Programm. Für Einsteiger empfiehlt sich die niedrigste Intensitätsstufe.

Während der Anwendung

Eine typische Sitzung dauert zwischen 10 und 20 Minuten. In dieser Zeit sollten Sie bei Ihrem Pferd bleiben. Beobachten Sie seine Reaktionen. Positiv sind: Abkauen, Gähnen, entspanntes Stehen, gesenkter Kopf. Zeigt Ihr Pferd Unruhe oder Abwehrverhalten, brechen Sie die Anwendung ab und konsultieren Sie einen Therapeuten.

Manche Pferde brauchen ein oder zwei Sitzungen, bis sie sich an das Gefühl gewöhnen. Das ist völlig normal. Denken Sie daran: Auch bei uns Menschen fühlt sich eine neue Massageform beim ersten Mal ungewohnt an.

Nach der Anwendung

Gönnen Sie Ihrem Pferd nach der Behandlung etwas Ruhe. Vermeiden Sie direkt im Anschluss anstrengendes Training. Leichte Bewegung wie Schritt führen ist hingegen ideal, um die angeregte Durchblutung zu nutzen. Viele Reiter berichten, dass ihr Pferd nach der Bemer-Anwendung beim Aufwärmen deutlich lockerer läuft.

Einfache Checkliste für die Anwendung:

  • Pferd sauber und trocken? ✓
  • Ruhige Umgebung gewährleistet? ✓
  • Decke faltenfrei und korrekt positioniert? ✓
  • Niedrige Intensität für den Anfang gewählt? ✓
  • Während der Sitzung beim Pferd geblieben? ✓
  • Nach der Anwendung leichte Bewegung statt hartes Training? ✓

Häufige Anfängerfehler – und wie Sie sie vermeiden

So unkompliziert die Anwendung klingt, schleichen sich bei Einsteigern doch immer wieder Fehler ein. Hier die häufigsten Stolpersteine, die wir aus Gesprächen mit Pferdetherapeuten und Reitern zusammengetragen haben.

Zu hohe Intensität von Anfang an: Mehr ist nicht immer besser. Starten Sie niedrig und steigern Sie langsam. Der Körper Ihres Pferdes muss sich an die elektromagnetischen Impulse gewöhnen. Überstimulation kann zu Unruhe führen.

Unregelmäßige Anwendung: Ein einmaliger Einsatz wird kaum einen nachhaltigen Effekt zeigen. Die Bemer Decke entfaltet ihre Wirkung am besten bei regelmäßiger Nutzung – idealerweise mehrmals pro Woche über einen Zeitraum von mehreren Wochen.

Anwendung auf nassem Fell: Feuchtigkeit kann die Signalübertragung stören. Trocknen Sie Ihr Pferd vorher gut ab, besonders nach dem Reiten oder bei Regen.

Fehlende tierärztliche Abklärung: Die Bemer Decke ist ein Therapiegerät, kein Wundermittel. Bei akuten Verletzungen, Entzündungen oder unklaren Lahmheiten gehört zuerst der Tierarzt gerufen. Die Decke ergänzt eine Diagnose – sie ersetzt sie nicht.

Unrealistische Erwartungen: Manche Besitzer erwarten nach einer Anwendung sofortige Wunder. Therapeutische Maßnahmen brauchen Zeit. Geben Sie Ihrem Pferd und sich selbst diese Zeit.

Für wen ist die Bemer Decke besonders geeignet?

Grundsätzlich kann jedes Pferd von verbesserter Mikrozirkulation profitieren. Dennoch gibt es Situationen, in denen der Einsatz besonders sinnvoll erscheint.

  • Sportpferde: Zur Leistungsoptimierung und schnelleren Regeneration nach Wettkämpfen oder intensivem Training.
  • Ältere Pferde: Bei Arthrose, Steifheit oder allgemeiner Bewegungsunlust können regelmäßige Sitzungen das Wohlbefinden steigern.
  • Pferde in der Reha: Nach Verletzungen oder Operationen unterstützt die Therapiedecke den Heilungsprozess – natürlich in Absprache mit dem Tierarzt.
  • Pferde mit Rückenproblemen: Verspannungen und muskuläre Dysbalancen gehören zu den häufigsten Beschwerden. Die Bemer Decke kann hier eine wertvolle Ergänzung sein.
  • Pferde nach Transportstress: Lange Fahrten im Hänger belasten den Körper. Eine Sitzung nach der Ankunft hilft bei der Entspannung.

Es gibt allerdings auch Situationen, in denen Vorsicht geboten ist. Bei trächtigen Stuten, Pferden mit Herzschrittmachern (selten, aber möglich bei implantierten Chips bestimmter Art) oder akuten Infektionen sollte die Anwendung unterbleiben oder erst nach Rücksprache mit dem Tierarzt erfolgen.

Kauf oder Miete – was ergibt mehr Sinn?

Eine Bemer Decke fürs Pferd ist keine kleine Investition. Je nach Modell und Ausstattung liegen die Kosten im vierstelligen Bereich. Das kann abschreckend wirken, vor allem wenn man noch nie mit PEMF-Therapie gearbeitet hat und nicht weiß, wie das eigene Pferd darauf reagiert.

Deshalb ist es gut zu wissen, dass es Anbieter gibt, die eine Mietoption anbieten. Zentaur Wellness beispielsweise ermöglicht es, Therapiegeräte flexibel zu mieten. So können Sie die Bemer Decke über mehrere Wochen testen, bevor Sie eine Kaufentscheidung treffen. Das nimmt den Druck raus und gibt Ihnen die Möglichkeit, die Reaktion Ihres Pferdes in Ruhe zu beobachten.

Wer sich für den Kauf entscheidet, sollte auf eine fachkundige Beratung achten. Welches Modell passt zur Größe und zum Bedarf des Pferdes? Welches Programm ist für die jeweilige Situation geeignet? Solche Fragen klärt man am besten mit jemandem, der sich in der Materie auskennt. Eine pauschale Empfehlung ist hier fehl am Platz, denn jedes Pferd ist anders.

Was sagt die Wissenschaft?

Die Wirkung pulsierender elektromagnetischer Felder auf die Mikrozirkulation ist durch verschiedene Studien untersucht worden. Die Charité Berlin hat bereits Studien zur BEMER-Technologie durchgeführt, die eine Verbesserung der Vasomotion nachweisen konnten. Auch im veterinärmedizinischen Bereich gibt es zunehmend Untersuchungen, die positive Effekte auf die Durchblutung und Regeneration bei Pferden zeigen.

Gleichzeitig sei ehrlich gesagt: Die Studienlage ist noch nicht so umfangreich wie bei klassischen Medikamenten. Das liegt unter anderem daran, dass physikalische Therapieverfahren in der Veterinärmedizin erst in den letzten Jahren stärker in den Fokus der Forschung gerückt sind. Was jedoch auffällt, ist die große Zahl positiver Erfahrungsberichte aus der Praxis – von Tierärzten, Physiotherapeuten und Pferdebesitzern gleichermaßen.

Bei guide-nord-pas-calais.com legen wir großen Wert darauf, Empfehlungen auf nachvollziehbare Grundlagen zu stützen. Die Kombination aus wissenschaftlichen Hinweisen und breiter Praxiserfahrung macht die Bemer Decke aus unserer Sicht zu einem Therapiemittel, das man zumindest ernsthaft in Betracht ziehen sollte.

Alltagstauglichkeit: Passt die Bemer Decke in meinen Stall-Alltag?

Eine berechtigte Frage. Schließlich hat kaum jemand unbegrenzt Zeit im Stall. Die gute Nachricht: Die Anwendung lässt sich unkompliziert in den normalen Ablauf integrieren. Zehn bis zwanzig Minuten – das ist etwa die Zeit, die Sie ohnehin fürs Putzen oder Satteln einplanen.

Viele Reiter legen die Decke vor dem Reiten auf, während sie den Rest der Ausrüstung vorbereiten. Andere nutzen die Zeit nach dem Reiten, wenn das Pferd ohnehin im Schritt trocknet. Und an trainingsfreien Tagen kann eine Sitzung als eigenständige Wohlfühleinheit dienen. Es braucht also keinen komplizierten Zeitplan.

Die Decke selbst ist robust, pflegeleicht und lässt sich nach der Nutzung einfach zusammenlegen. Das Steuergerät ist kompakt genug, um es in der Sattelkammer aufzubewahren. Technische Vorkenntnisse brauchen Sie nicht. Die Bedienung ist intuitiv – Programm wählen, starten, fertig.

Zusammenfassung: Die fünf wichtigsten Punkte auf einen Blick

  1. Die Bemer Decke fürs Pferd verbessert die Mikrozirkulation – also die Durchblutung in den kleinsten Blutgefäßen. Dadurch werden Muskeln, Sehnen und Bänder besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt.
  2. Regelmäßigkeit entscheidet über den Erfolg. Eine einzelne Anwendung reicht nicht aus. Planen Sie mehrere Sitzungen pro Woche über einen längeren Zeitraum ein.
  3. Die Decke ersetzt keinen Tierarzt, ergänzt aber hervorragend andere Therapieformen wie Physiotherapie, Osteopathie oder Schallwellenbehandlung.
  4. Mieten vor Kaufen kann sinnvoll sein, um die Verträglichkeit und Wirkung beim eigenen Pferd zu testen.
  5. Beobachten Sie Ihr Pferd genau. Positive Zeichen wie Abkauen, Gähnen und Entspannung zeigen, dass die Therapie anschlägt.

Nächste Schritte für Einsteiger

Falls Sie neugierig geworden sind, empfehlen wir folgendes Vorgehen:

  • Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt oder Pferdephysiotherapeuten über die Möglichkeit einer PEMF-Therapie für Ihr Pferd.
  • Informieren Sie sich bei einem spezialisierten Anbieter wie Zentaur Wellness über die verschiedenen Modelle und Mietoptionen.
  • Starten Sie mit einer Testphase von vier bis sechs Wochen, um die Wirkung auf Ihr Pferd einschätzen zu können.
  • Führen Sie ein kleines Tagebuch: Notieren Sie das Verhalten Ihres Pferdes vor und nach jeder Anwendung. So erkennen Sie Veränderungen schneller.
  • Bleiben Sie geduldig. Therapeutische Maßnahmen wirken oft nicht über Nacht, sondern entfalten sich schrittweise.

Das Thema physikalische Therapie bei Pferden wächst stetig. Neben der Bemer Decke lohnt sich auch ein Blick auf verwandte Verfahren wie Lasertherapie, Akupunktur oder hydrotherapeutische Ansätze. Wir werden auf guide-nord-pas-calais.com sicher noch das ein oder andere Mal darüber berichten.

Eines ist klar: Wer die Gesundheit seines Pferdes aktiv unterstützen möchte, hat heute mehr Möglichkeiten als je zuvor. Die Bemer Decke fürs Pferd ist eine davon – wissenschaftlich fundiert, praxistauglich und bei vielen Pferden erstaunlich wirkungsvoll. Probieren Sie es aus. Ihr Pferd wird es Ihnen danken.

Häufige Fragen zur Bemer Decke fürs Pferd

Was macht eine Bemer Decke fürs Pferd genau?
Eine Bemer Decke verwendet pulsierende elektromagnetische Felder (PEMF), um die Mikrozirkulation in den kleinsten Gefäßen zu verbessern. Dadurch gelangen mehr Sauerstoff und Nährstoffe zu Muskeln und Bindegewebe, was Regeneration unterstützt. Kurz gesagt: Sie unterstützt die natürliche Heilung durch bessere Durchblutung.
Wie lange dauert eine übliche Anwendung?
Typischerweise eine Sitzung von 10 bis 20 Minuten. Die Decke wird mehrmals pro Woche eingesetzt, je nach Bedarf und Beratung Ihres Tierarztes oder Therapeuten. Nach der Anwendung sollten Sie das Training etwas pausieren, stattdessen leichte Bewegung nutzen.
Gibt es Risiken oder Gegenanzeigen?
Bei trächtigen Stuten, bei Tieren mit bestimmten implantierten Geräten (wie manchen Herzschrittmachern) oder akuten Infektionen/ Verletzungen sollten Sie vor der Anwendung den Tierarzt konsultieren. Die Decke ist kein Ersatz für medizinische Behandlung.
Kann die Decke auch bei älteren Pferden helfen?
Ja. Ältere Pferde profitieren oft von besserer Durchblutung und gelösten Verspannungen. Die Decke kann die Regeneration unterstützen und Beschwerden lindern.
Ist Mieten sinnvoll, bevor man kauft?
Ja. Mietoptionen ermöglichen es Ihnen, die Verträglichkeit und Wirksamkeit beim eigenen Pferd zu testen, bevor Sie eine Anschaffung tätigen. Zentaur Wellness bietet solche Optionen an, wie wir es auch in unseren Empfehlungen berücksichtigen.
Wie kombiniere ich die Decke mit anderen Therapien?
Die Decke ergänzt andere Therapien wie Physiotherapie, Osteopathie, Schallwellentherapie oder Inhalation. Idealerweise wird sie vor manuellen Behandlungen eingesetzt, um Gewebe lockerer zu machen und Behandlungsergebnisse zu verbessern.
Was erkenne ich als positives Zeichen der Wirkung?
Typische Anzeichen sind Entspannung, Abkauen, Gähnen, ein weicherer Kopf und eine ruhigere Gangart. Führen Sie ein kurzes Tagebuch, um Veränderungen nach jeder Anwendung besser nachvollziehen zu können.

Comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert